Grundsätzliche Sicherheitsregeln beim Schiessen
- Alle Waffen sind immer als geladen zu betrachten!
- Nie eine Waffe auf etwas richten, das man nicht treffen will!
- Solange die Visiervorrichtung nicht auf das Ziel gerichtet ist, ist der Zeigefinger ausserhalb des Abzugbügels zu halten!
- Seines Zieles sicher sein!
Weitere Sicherheitsregeln im Schiessstand
Beim Betreten des Schiessraums ist immer ein Gehörschutz zu tragen. Der Verein lehnt jede Schadenshaftung durch Missachtung dieser Vorschrift ab und stellt jedem Gastschützen links vor der Eingangstüre zum Schiessraum gratis einen Gehörschutz zur Verfügung.
Die Waffe wird immer ungeladen in einem Transportbehältnis (Rucksack, Tasche, Koffer, Holster) in den Schiessstand gebracht und wird nur auf der Ladebank aus diesem Behältnis aus- und dann wieder eingepackt. Man läuft weder mit gezogener Waffe ins Schützenhaus rein noch hantiert man hinter dem Rücken der Vereinskameraden mit Waffen herum (auch wenn sie ungeladen sein sollten).
Beim Auspacken der Waffe wird das Magazin entfernt, der Pistolenschlitten in der hinteren Position arretiert oder die Revolvertrommel geöffnet und die Waffe wird mit dem Lauf in Richtung Zielscheiben abgelegt. Der Lauf der Waffe zeigt in keinem Fall links, rechts oder gegen einen selber (siehe auch 2. Sicherheitsregel weiter oben).
Es werden nur soviele Patronen geladen wie vom Schützenmeister kommandiert oder für das Schiessprogramm zulässig sind.
Einmal geladene Waffen werden vollständig leergeschossen und dürfen in keinem Fall in geladenem Zustand auf der Ladebank abgelegt werden.
In der Ruheposition vor dem Feuerkommando (geladene Waffe in 45 Grad nach unten zeigend) befindet sich der Zeigefinger ausserhalb des Abzugsbügels (siehe auch 3. Sicherheitsregel weiter oben).
Bei einer Zünd-, Auswurf- oder Ladestörung während des Schiessens, welche man nicht selber durch ein Durchladen beheben kann, nimmt man die Waffe in die Ruhestellung (45 Grad nach unten), nimmt den Zeigefinger aus dem Abzugsbügel und streckt die (schwache) Hand auf, um dem Schützenmeister zu signalisieren, dass man Hilfe braucht. Dabei hält man mit der starken Hand die Waffe immer mit dem Lauf in Richtung Ziel.
Nach Abschluss des Schiesstrainings wird eine Entladekontolle durchgeführt (Patronnenkammer ist leer und es befindet sich keine Munition in keinem der Magazine). Missachtung dieser Vorschrift beim Waffentransport kann bei einer Polizeikontrolle gebüsst werden.